Wettbewerb

Virtuelle und Erweiterte Realität am Arbeitsplatz der Zukunft

Philipp Ladwig nimmt die HTC VIVE als Preis für den besten Wettbewerbsbeitrag von Andreas Ahmann (rechts, Ceyoniq) und Thies Pfeiffer (links, CITEC) entgegen. Wie könnte der Einsatz von Virtueller oder Erweiterter Realität die Arbeitswelt der Zukunft verändern?

Im Rahmen des GI VR/AR Workshops 2016 suchten wir Anwendungen, die Einsatzmöglichkeiten von Virtueller oder Erweiterter Realität am Arbeitsplatz der Zukunft aufzeigen. Wettbewerbsbeiträge waren nicht auf die Verwendung von HMDs beschränkt. Voll-immersive VR, Aufprojektionen oder Smartphone-basierte AR, alles war möglich. Wichtig war jedoch, dass der Bezug zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft zu erkennen ist.

Die Entscheidung wurde vor Ort auf Basis einer Vorführung der Anwendung am 8. September 2016 im Rahmen des Workshops getroffen.

Als Preis winkte: 1x HTC VIVE - Head-Mounted-Display mit Controllern

Ceyoniq Technology GmbH

Der Preis wurde bereitgestellt von der Ceyoniq Technology GmbH.

Gewonnen hat der Beitrag ClayMore - Immersive Mesh-Modelling von Philipp Ladwig, Jannik Fiedler und Jan Beutgen von der Hochschule Düsseldorf.

Hier die Beschreibung des Beitrags:

"Im Laufe des technischen Fortschrittes werden sich die heutigen Arbeitsplätze wandeln. VR bietet viele neue Möglichkeiten und Alternativen zu den klassischen Arbeitsplätzen. Durch realistische Darstellungen von 3D-Objekten und natürlichen Interaktionen mit diesen kann die klassische Mesh-Modellierung von VR profitieren. Während Maya, Blender und ähnliche Software auf 2DOF Eingabegeräte und einem monoskopischen Bildschirm setzen, bietet VR weitaus mannigfaltigere Möglichkeiten.

ClayMore versucht auf wissenschaftlicher Basis die 3D-Modellierung mit den Möglichkeiten der VR zu verbinden und zeigt Vor- und Nachteile der immersiven Modellierung...

ClayMore könnte den klassischen 3D-Modellierungs-Arbeitsplatz revolutionieren. Bessere Wahrnehmung des Modellierungs-Objektes, natürlichere und eventuell effektivere Interaktion bieten eine Alternative zum klassischen Modellierungs-Arbeitsplatz."

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