Werkstattverbund Biologie und CITEC eröffnet

Mechanische Werkstätten bieten gemeinsamen Service an. Die Eröffnung des Werkstattverbundes Biologie und CITEC feierten am Montag (6. Juli) Mitarbeiter, Wissenschaftler und Hochschulleitung der Universität Bielefeld mit einer Begehung und Vorführung von neuen Maschinen. Für die Weiterentwicklung von Robotern, an denen die Wissenschaftler des CITEC arbeiten, werden häufig komplexe mechanische Teile, zum Beispiel Gelenke oder neuartige Antriebe, benötigt. Aber auch für innovative Versuchsaufbauten in der Biologie und den Naturwissenschaften können solche Komponenten jetzt in dem neuen Werkstattverbund hergestellt werden.

Bisher hatten die naturwissenschaftlichen Fakultäten der Universität jeweils ihre eigene mechanische Werkstatt. Hier werden die von den Forschen benötigten mechanischen Teile individuell hergestellt. Der Verbund der Mechanikwerkstätten Biologie und CITEC stellt nun in organisatorischer Hinsicht ein Novum dar. Die bisherige mechanische Werkstatt der Fakultät für Biologie und der neue Werkstattbereich des CITEC bündeln und erweitern darin ihre Kompetenzen. Die Erweiterung des Maschinenparks um moderne computergesteuerte Geräte und eine Modernisierung der vorhandenen Maschinen eröffnen dabei weitreichende Möglichkeiten, von denen auch die anderen Werkstätten in der Universität Bielefeld profitieren können. Insgesamt wurden rund 400 000 Euro investiert.

„Der jetzt eröffnete Werkstattverbund war in jedem Planungsstadium von einer besonderen Kooperations- und Verhandlungsbereitschaft aller Beteiligten geprägt. Nur durch diese gegenseitige Akzeptanz konnte der Werkstattverbund, der für die Universität Bielefeld bisher einmalig ist, errichtet werden“, erklärte Kanzler Hans-Jürgen Simm bei der Eröffnung. „Der Verbund der mechanischen Werkstätten Biologie/CITEC ist ein Musterbeispiel für erfolgreiche Umorganisation zur Optimierung von Serviceangeboten." Zudem dankte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Leistungs- und Fortbildungsbereitschaft.

Der Dekan der Fakultät für Biologie, Professor Dr. Fritz Trillmich, betonte die Wichtigkeit der Mechanischen Werkstatt für die Wissenschaftler. Nicht nur die Bereitstellung der benötigten Ressourcen sondern auch die Bereitschaft der Mitarbeiter, den Forschern mit Rat und Tat zu Seite zu stehen, mache sie unentbehrlich. „Die gute Kooperation über die Fakultätsgrenzen hinweg sowie die Modernisierung eröffnen ganz neue Möglichkeiten“, so Trillmich.

Der Werkstattverbund entfaltet durch neue Maschinen – Herzstück ist ein modernes Fünffach-CNC-Bearbeitungszentrum der Bielefelder Firma Gildemeister – auch besondere Möglichkeiten im Bereich der beruflichen Ausbildung für die vier Auszubildenden. Im Ergebnis kann der Werkstattverbund aufgrund der Investitionen des Exzellenzclusters und der motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Werkstattverbund heute moderne Dienstleistungen für die Forschung an der Universität Bielefeld zur Verfügung stellen.