Wer in der Informatik das Sagen hat

Welchen persönlichen Hintergrund haben Personen, die Software oder Konzepte für die Informatik entwickeln? Inwiefern sind ein bestimmtes Geschlecht, Ethnie, Altersklasse oder Behinderung typisch für sie? Professorin Dr. Susanne Maaß von der Universität Bremen spricht am Donnerstag, 10. Dezember, über das Thema „Unsichtbares sichtbar machen: Gender und Diversity in der Informatik “. Der Vortrag beginnt um 16.00 Uhr im Raum 1.204 im CITEC-Gebäude (Inspiration 1) auf dem Campus Nord in Bielefeld.

Maaß stellt ein Analysemodell vor, mit dem sich sichtbar machen lässt, welche Rolle Gender (Geschlechterrolle) und Diversity (Verschiedenheit, etwa durch Herkunft) in der Informatik spielt. Das Modell hilft zu klären, welches Wissen in Informatikprojekte eingeht, welche Sprache, Metaphern und Szenarien verwendet werden oder auch welches Menschenbild die Technikgestaltung bestimmt.

Der Vortrag gehört zu der Reihe "Gender-Effekte: Wie Frauen die Technik von morgen gestalten", die der Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. veranstaltet.  Die Vortragsreihe läuft bis Juli 2016. Die Vorträge laden zum Austausch darüber ein, wie unterschiedlich Frauen und Männer zukünftige Technik nutzen und gestalten und wie geschlechtergerechte Technik funktionieren kann.

Mehr Informationen und Anmeldung auf www./vortragsreihe-gender-effekte