Universität Bielefeld präsentiert „Cognitive Interaction Technology“ in Brüssel

In der Veranstaltungsreihe „Ideen und Innovationen“ der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union präsentierte die Universität Bielefeld heute (10. Juni) vor Vertretern der Europäischen Kommission, Verbänden und Unternehmen die Forschungseinrichtungen CITEC und Cor-Lab. Mit ihrer besonderen Kompetenz im Bereich der Kognitiven Interaktion trägt die Universität Bielefeld zur hohen Innovationskraft des Landes Nordrhein Westfalen bei.

Sie liegt damit im zentralen Fokus der von der Europäischen Kommission geförderten Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), und dem darin enthaltenen „New and Emerging Technology-Bereich“. Nach einleitenden Worten des Ministers für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Professor Dr. Andreas Pinkwart sowie dem Mitglied der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien der Europäischen Kommission, Dr. Hans-Georg Stork, präsentierten die Koordinatoren und Direktoren von CITEC und CoR-Lab, Professor Dr. Helge Ritter und Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer die Visionen, Zielsetzungen und Forschungsaktivitäten der beiden Bielefelder Forschungseinrichtungen. Die Einbindung von CITEC und CoR-Lab sowohl in die Europäischen Forschungsprojekte ITALK und ROBOTDOC sowie in Kooperation mit der Wirtschaft – im Besonderen mit Honda – war Thema der Vorträge von Professor Dr. Bernhard Sendhoff, Direktor Forschung Honda Research Institute Europe sowie Professor Angelo Cangelosi von der Universität Plymouth und Koordinator der genannten EU-Projekte.

Beim abschließenden Get-together mit Imbiss konnten sich die Besucher in Einzelgesprächen über diverse Forschungsprojekte informieren. CITEC ist der im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderte Exzel-lenzcluster für Cognitive Interaction Technology. CoR-Lab ist das vom Innovationsministerium des Landes Nordrheinwestfalen und Honda Research Institute Europe geförderte Forschungs-institut für Cognition and Robotics. Die Verbesserung der Mensch-Maschine-Komunikation ist in Bielefeld seit Jahren ein Forschungsthema – nicht zuletzt aufgrund der interdisziplinären Tradition der Universität Bielefeld, die gerade für dieses Forschungsgebiet die perfekten Rahmenbedingungen bietet.