Sonderforschungsbereich „Alignment in Communication“ verlängert - Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert SFB 673 für weitere vier Jahre

Der Bielefelder Sonderforschungsbereich 673 „Alignment in Communication“ wird für weitere vier Jahre gefördert. Dies teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in dieser Woche mit. „Das ist ein toller Erfolg“, so Professor Dr. Ipke Wachsmuth, Sprecher des SFB, „der unsere harte Arbeit der letzten Jahre belohnt.“ Der im Juli 2006 neu eingerichtete Bielefelder Sonderforschungsbereich 673 „Alignment in Communication“ erforscht Prozesse der Ausrichtung in der Kommunikation als eine innovative Alternative zu den bislang gängigen Theorien menschlicher Kommunikation.

Mit circa sieben Millionen Euro rechnen die Bielefelder Wissenschaftler in den nächsten vier Jahren, um sich weiter einem Thema zu stellen, das bislang erst im Ansatz erforscht ist. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen sprachlichen und außersprachlichen Mechanismen, die eine gegenseitige Ab-stimmung und gemeinsame Ausrichtung ermöglichen, wenn Menschen miteinander kommu-nizieren. Diese gemeinsame Ausrichtung wird als Alignment bezeichnet. Während Alignment ein Schlüsselbegriff vor allem in den Natur- und Technikwissenschaften ist, hat er in die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften bislang kaum Eingang gefunden, obwohl er für Kommunikation fundamental ist.

Deshalb verfolgen die Bielefelder Wissen-schaftler einen interdisziplinären Zugang, der linguistische und technische Forschungsgrup-pen zusammenbringt und eine Methodik verwendet, die psycholinguistische und neurolingu-istische Verfahren mit Verfahren der Informatik, von der maschinellen Signalverarbeitung bis hin zu Robotik und Künstlicher Intelligenz, kombiniert.