Science Cinema: CITEC-Alumni erläutert den Film "Arrival"

Diskussion mit dem Kognitionswissenschaftler Dr. Sascha Griffiths in der Kamera

Der Film „Arrival“ wird am Montag, 20. Februar, in der Kinoreihe „Science Cinema“ gezeigt. Dr. Sascha Griffiths, der am Exzellenzcluster CITEC zu Kognitionswissenschaften geforscht hat, begleitet den Science-Fiction-Film und erklärt Details zur Entzifferung einer unbekannten Sprache. Das Publikum hat im Anschluss Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Wissenschaftler zu diskutieren. Der Film beginnt um 19 Uhr im Kamera Filmkunsttheater (Feilenstraße 2-4 in Bielefeld).

Im Film „Arrival“ landen zwölf riesige Raumschiffe an unterschiedlichen Punkten auf der Erde. Um herauszufinden, welche Absichten die Besucher haben, rekrutiert das Militär die Sprachwissenschaftlerin und Professorin Louise Banks (Amy Adams). Zusammen mit dem Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) soll sie Kontakt aufnehmen und ihre Sprache übersetzen. Lousie Banks ist fasziniert von den Lauten und Schriftzeichen der Außerirdischen und kann schon bald erste Wege zur Kommunikation finden.

Sascha Griffiths hat Linguistik und Mathematik an der Universität Bielefeld studiert und nach seiner Promotion in England am Exzellenzcluster CITEC geforscht. Zurzeit arbeitet er an der Universität Hamburg zur Mensch-Roboter-Interaktion. Mit der Verschriftung seltener Sprachen hat sich Sascha Griffiths bereits bei Forschungsreisen in Afrika befasst und an einem Verfahren zur automatischen Erkennung von Strukturen in Texten gearbeitet.

Die Kinoreihe „Science Cinema“ bringt seit 2013 Bielefelder Wissenschaftler und das Bielefelder Publikum in der Kamera zusammen. Wissenschaftler berichten – angelehnt an den Kinofilm – über ihre aktuellen Forschungsprojekte und stehen dem Publikum für Fragen zur Verfügung. „science_cinema“ ist eine Kooperation zwischen der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld, dem Filmkunsttheater Kamera und dem Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH. Die Moderation übernehmen Professor Dr. Ipke Wachsmuth und Dr.-Ing. Julia Fröhlich.