Roboter als Lernhelfer

CITEC-Doktorandin Natalia Reich-Stiebert spricht über Akzeptanz von technischen Systemen

Vor allem in Schulen ist die Einstellung gegenüber Robotern eher zurückhaltend, sagt die Promotionsstudentin Natalia Reich-Stiebert. Sie forscht in der Gruppe „Angewandte Sozialpsychologie und Geschlechterforschung“ (Leitung: Professorin Dr. Friederike Eyssel) am Exzellenzcluster CITEC. Der Redakteur Kosmas Hotomanidis vom Campusradio Hertz 87.9 stellt ihr Forschungsprojekt zu Lernrobotern vor.

Natalia Reich-Stiebert beschäftigt sich in ihrem Promotionsprojekt mit der Akzeptanz und Einsetzbarkeit von Robotern in Bildungskontexten. „Roboter gehören nicht in die Schule, sie sollen Menschen nicht ersetzen“, heißt es immer wieder von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern. „Das große Problem ist, dass Roboter in Deutschland, insbesondere im Schulkontext, noch wenig bis gar nicht verbreitet sind“, sagt Natalia Reich-Stiebert im Beitrag, der in Kooperation mit Radio Hertz 87.9 entstanden ist. „Die Menschen haben keine Vorstellung davon, was Roboter können und was sie nicht können.“

Unter bestimmten Faktoren können Roboter das Lernen in Schulen unterstützen. Dafür müsse den Menschen aber zunächst die Angst genommen werden. Unter welchen Bedingungen Roboter als digitale Medien dienen könnten, erzählt Natalia Reich-Stiebert im Beitrag.

Die 30-jährige Psychologin forscht seit Februar 2014 am CITEC. Von 2007 bis 2013 hat sie Psychologie und Romanische Philologie an der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum studiert.

Audiobeitrag über Lernroboter