Mit Software gegen Stereotype kämpfen

Vortrag aus der Reihe „Gender-Effekte“ am 14. Januar im CITEC auf dem Campus Nord

Die Informatik war lange Jahre männerdominiert und Software wurde oft aus männlicher Perspektive für Männer gemacht. Software aus weiblicher Perspektive zu entwickeln, wäre allerdings nur eine vermeintliche Lösung. Geschlechterforschung arbeitet daran, die einseitige Sicht auf die Zielgruppe zu ändern. Sie setzt nicht bei den Frauen an. Ihre Methode: Sie verknüpft Technikgestaltung mit  Ansätzen, die  Stereotypen und Klischees entgegenwirken wollen.

Professorin Dr. Corinna Bath von der Technischen Universität Braunschweig spricht am Donnerstag, 14. Januar, über das Thema „Geschlechterkritische Gestaltung von Technik und Informationstechnik“. Der Vortrag beginnt um 16.00 Uhr im Raum 1.204 im CITEC-Gebäude (Inspiration 1) auf dem Campus Nord in Bielefeld.

Corinna Bath stellt Methoden der Technikgestaltung vor, die vermeiden sollen, dass Produkte der Informationstechnik in Kategorien „für Männer“ oder „für Frauen“ entwickelt werden.

Der Vortrag gehört zu der Reihe „Gender-Effekte: Wie Frauen die Technik von morgen gestalten“, die der Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. veranstaltet. Die Vortragsreihe läuft bis Juli 2016. Die Vorträge laden zum Austausch darüber ein, wie unterschiedlich Frauen und Männer zukünftige Technik nutzen und gestalten und wie geschlechtergerechte Technik funktionieren kann.

Mehr Informationen und Anmeldung auf www./vortragsreihe-gender-effekte