Mentoring-Programm MentScience blickt auf einen erfolgreichen ersten Durchlauf zurück

Das fächer- und fakultätsübergreifende Mentoring-Programm MentScience für Doktorandinnen der Natur-, Technik-, Geistes- und Sozialwissenschaften ist ein Kooperationsprojekt der Exzellenzeinrichtungen CITEC (Center of Excellence Cognitive Interaction Technology) und BGHS (Bielefeld Graduate School in History and Sociology) sowie des Forschungsinstituts CoR-Lab (Research Institute for Cognition and Robotics) der Universität Bielefeld.

MentScience ist im Oktober 2009 als Pilotprojekt zur weiblichen Nachwuchsförderung gestartet. Dieses Programm endet im Mai 2011 mit einer Abschlussfeier im CITEC Gebäude am Freitag, den 06. Mai 2011.

Im Rahmens des MentScience Programm haben 15 Doktorandinnen (Mentees) auf ihre Bedürfnisse und Kompetenzen abgestimmte Gruppencoachings, Workshops und Trainings erhalten. Neben diesen konnten die Mentees von der persönlichen Betreuung durch erfahrene Persönlichkeiten aus der Wissenschaft wie auch von außeruniversitären Führungskräften profitieren.

Ziele des Mentoring-Programms MentScience ist die Steigerung des Anteils von Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre, sowie die Erhöhung des Anteils von Wissenschaftlerinnen in höheren Leitungspositionen. MentScience wurde nach den Qualitätsstandards für Hochschul-Mentoring-Programme des bundesweiten „Forum Mentoring e.V.“ entwickelt.

Grundlegende und wichtige Themen innerhalb der Mentoring-Partnerschaft sind für die Hälfte der Mentees „Klärung beruflicher Zielvorstellungen“, und „Planung der Karriereschritte“. 73 Prozent haben ihre Mentoring-Partnerschaft insgesamt als „sehr gut gelungen“ bis „gut“ bewertet. Als wichtige Kommunikationsebene verweisen viele der Mentees auf die Offenheit ihrer MentorInnen zurück. „Die Gesprächsatmosphäre war äußerst angenehm und konstruktiv. Mein Mentor hat sich viel Zeit genommen und sich gut vorbereitet, z.B. durch Lesen eines Exposés“ (eine Mentee auf die Frage: Was läuft in Ihrer Mentoring-Partnerschaft gut?). Bezüglich der Frage: Auf welche Bereiche sehen Sie schon jetzt positive Effekte durch Ihre Mentoring-Partnerschaft?, antwortet eine Mentee: „Ich sehe manches bezüglich meiner Zukunft in der Wissenschaft etwas ‚unverkrampfter’, außerdem bringt schon alleine das Vorbereiten der Gespräche und der angestrebten Ziele viel Aufschluss über die eigene Karriere“. Alle Mentees möchten den Kontakt zu ihren MentorInnen beibehalten – mal enger und intensiver und mal in einem losen, aber dennoch lohnenswerten Verhältnis.

Aufgrund dieser und weiterer Aussagen, kann das Mentoring-Programm MentScience als sehr erfolgreich auf der ganzen Linie bewertet werden. Zu den hochkarätigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichen Institutionen, die für MentScience als MentorInnen gewonnen werden konnten und die auch zur Abschlussfeier am Freitag, den 6. Mai zum Exzellenzcluster CITEC kommen, gehören u.a.:

  • Peter Josef von Bethlenfalvy, ehem. Direktor der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Deutschland und Verbindungsstelle OSZE und Vereinte Nationen, Belgien
  • Prof. Dr. Kerstin Dautenhahn (School of Computer Science, Adaptive Systems Research Group College Lane, University of Hertfodshire, England)
  • Prof. Dr. Gesine Dreisbach (Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Psychologie, Universität Regensburg)
  • Prof. Dr. Grit Behrens (Fachbereich Technik, Fachhochschule Bielefeld)
  • Dr. Kurt Beiersdörfer (Geschäftsführer des Heinz-Nixdorf-Museums in Paderborn)
  • Dr. Ursula Köhler (Diplom-Informatikerin, ehem. stellvertretende Geschäftsführerin des Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit)

Weitere Informationen unter: www.cit-ec.de/de/MentScience