Japanischer Botschafter informierte sich im CITEC

Takeshi Nakane lernte unter anderem den Avatar Billie kennen

Der japanische Botschafter in Deutschland Takeshi Nakane hat am Mittwoch (12.11.2014) den Exzellenzcluster CITEC besucht. Der Diplomat war auf Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld zu Gast. Die Forschungseinrichtung war eine von mehreren Stationen des Botschafters.

 Im Taktil-Labor informierte sich der japanische Botschafter Takeshi Nakane über die Shadow-Hände und testete den Flächensensor “Myrmex”. Das Foto zeigt (von links): CITEC-Koordinator Prof. Dr. Helge Ritter, Takeshi Nakane, Prof. Dr. Martin Egelhaaf, Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer der Universität Bielefeld, und Peter H. Meyer von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld. Foto: CITEC Nach der Präsentation der Forschungsschwerpunkte des Exzellenzclusters besuchte Takashi Nakane ausgewählte Labore. Im Taktil-Labor erläuterte Dr. Robert Haschke dem Botschafter die Fähigkeiten der Shadow-Hände. Mit Hilfe dieser Roboterhände wollen CITEC-Forscher das zweihändige Greifen und Hantieren mit Objektenverstehen und auf Roboter zu übertragen. Außerdem testete Takeshi Nakane den Forschungsprototypen „Myrmex“. Das Gerät erkennt den unterschiedlichen Druck, den Objekte ausüben, die darauf platziert werden.

Im MediaLab lernte der Botschafter den Avatar Billie kennen. Der virtuelle Assistent unterstützt vom Fernseh- oder Computerbildschirm aus bei der Terminplanung. Außerdem berichtete Dr. Kenichi Narioka vom Forschungsinstitut für Kognition und Robotik (CoR-Lab) der Universität von seiner Arbeit mit Robotern, die “compliant”, also nachgiebig sind. Vor seiner Tätigkeit an der Universität Bielefeld forschte Narioka an der Universität Osaka in Japan, die mit der Universität Bielefeld kooperiert.