Gewinner von Jugend forscht reisen mit CITEC zur Robocup-Weltmeisterschaft

Verein Deutscher Ingenieure spendiert dem vierten Platz von „Jugend forscht“ Reise zur Robocup -Weltmeisterschaft mit CITEC-Team „ToBi“

Über eine Fahrt zur Robocup Weltmeisterschaft nach Leipzig freuen sich die drei Gewinner des 51. Bundeswettbewerbs von „Jugend forscht“ Manuel Rieger, Joseph Beerel und Karl Christian Lautenschläger. Sie dürfen das Team ToBi der Universität Bielefeld zur WM begleiten. Der Bielefelder Service-Roboter ToBi war in den letzten Jahren national und auch international sehr erfolgreich in der Haushalts-Roboter-Liga.

Bildunterschrift: Manuel Rieger, Joseph Beerel, Karl Christian Lautenschläger (v.l.) mit dem von ihnen entwickelten Trainingsroboter MC RoBeK. Foto: Stiftung Jugend forscht e. V. Bereits seit 2009 nehmen CITEC-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Roboter ToBi an nationalen und internationalen Meisterschaften teil. Und das mit Erfolg: regelmäßig schaffen die Bielefelder es in die Top 5 der weltbesten Teams. Der Bielefelder Roboter Tobi hat einen fahrbaren Untersatz, einen Greifarm und ist mit Tiefensensoren, Farbkameras und zwei Laserscannern ausgestattet, mit denen er seine Umgebung wahrnimmt. Dem Haushaltsroboter liegt der Prototyp Biron zugrunde. Biron steht für Bielefeld Robot Companion. Auf seinem Twitter-Kanal informiert das Team aus Bielefeld über den Verlauf des Wettbewerbs: https://twitter.com/clf_citec.

Insgesamt 12058 Jugendliche haben sich in diesem Jahr mit 6372 Projekten beim Bundeswettbewerb Jugend forscht beworben. Davon wurden 110 Projekte von insgesamt 191 Kandidaten ausgewählt und in sieben Fachgebieten ausgezeichnet.

Die drei Schüler des Friedrich Schiller Gymnasiums in Zeulenroda haben für das Fachgebiet Technik einen Trainingspartnerroboter für Kampfsport und Selbstverteidigung konstruiert. Der Roboter „MC RoBeK“ bietet vier Die Preisträger nach dem Überreichen der Urkunde mit dem Preisausschuss. V.l.: Herbert Sommer Karl-Heinz Stiller, Michael Dreier, Manuel Rieger, Joseph Beerel, Karl Christian Lautenschläger, Prof. Dr. Nikolaus Risch, Dr. Kurt Beiersdörfer, Prof. Dr. Helge. Foto: Stiftung Jugend forscht e. V. Grundschläge an, die in beliebiger Reihenfolge kombiniert werden können.  Je nach Fähigkeiten der Sportlerin oder des Sportlers kann die Stärke der einzelnen Schläge des Roboters angepasst werden. Für Kampfsportler ist es wichtig, immer wieder die gleichen Schläge und Tritte zu trainieren um sie möglichst präzise auszuführen. Ein menschlicher Sparringspartner ist davon schnell gelangweilt und das kann zu Verletzungen führen. Ein gepolsterter, leicht bedienbarer Trainingsroboter ist ein guter Übungspartner. Der MC RoBek hat die Größe eines durchschnittlichen Menschen und besteht aus Kopf, Schultern, Becken und Beinen die am Boden fixiert sind. In den Osterferien besuchte Kickbox-Weltmeister John Kallenbach das Friedrich-Schiller-Gymnasium und testete den Trainingsroboter.

Kontakt:
PD Dr. Sven Wachsmuth, Universität Bielefeld
Zentrallabor des Exzellenzclusters CITEC
Telefon: 0521 106-2937
E-Mail: swachsmu@techfak.uni-bielefeld.de

Sebastian Meyer zu Borgsen
Zentrallabor des Exzellenzclusters CITEC
Telefon: 0521 106-2950
E-Mail: semeyerz@techfak.uni-bielefeld.de

Weitere Informationen im Internet:
Seite des Team of Bielefeld (ToBi):  https://cit-ec.de/en/tobi
Robocup in Leipzig: http://www.robocup2016.org/de/
MC RoBeK bei Jugend forscht: http://www.jugend-forscht.de/projektdatenbank/trainingspartnerroboter-fuer-kampfsport-und-selbstverteidigungstraining-mc-robek/17.html
Livestream der Preisverleihung des Bundeswettberwerbs Jugend forscht: http://livestream.com/afvmedienproduktion/jugendforscht