Die Folgen der Forschung

Professor Dr. Helge Ritter im Interview mit der Bertelsmann Stiftung

„Wer eine Straße baut, kann nicht mitdenken, was auf dieser Straße eines Tages alles transportiert werden könnte“, sagt Professor Dr. Helge Ritter in einem neuen Buch der Bertelsmann Stiftung. Der Koordinator des Exzellenzclusters CITEC kommentiert damit die Frage, ob Forschung immer die gesellschaftlichen Folgen im Hinterkopf haben muss.

Armano García Schmidt und Henrik Brinkmann von der Bertelsmann Stiftung haben Helge Ritter als einen von zwölf Gegenwartsdenkern interviewt. Aus diesen Gesprächen ist das Buch „Wachstum im Wandel“ entstanden, das sich zehn Konfliktfeldern des wirtschaftlichen  und sozialen Wandels in Deutschland – unter anderem der voranschreitenden technischen Transformation – widmet.

Humanoide Roboter verändern die Gesellschaft, und diese ist heute schon von der enormen Entwicklung der Robotik innerhalb der letzten zehn Jahre betroffen.Wie müssen sich Menschen auf die Veränderung des Lebens durch Maschinen einstellen? Kann die Technik gesellschaftliche Probleme lösen? Und verschwimmen zukünftig die Grenzen zwischen Mensch und Technik? Ritter gibt Antworten auf diese Fragen.

Weitere Gesprächspartner sind unter anderem Wolf Lotter, Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins „brand eins“, Prof. Armin Nassehi, Lehrstuhlinhaber Soziologie der Universität München und Prof. Katharina Zweig von der Technischen Universität Kaiserslautern.


Veröffentlichung:
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Wachstum im Wandel. Chancen und Risiken für die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft. Download: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/inklusives-wachstum-fuer-deutschland-012015-wachstum-im-wandel.

Printausgabe: ISBN 978-3-86793-687-3, 189 Seiten, 25 Euro.