CITEC und CoR-Lab auf der Hannover Messe

Universität Bielefeld lädt zum Ausprobieren auf den Stand auf der Hannover Messe 2017 ein

Die Universität Bielefeld präsentiert sich auf der Hannover Messe 2017 mit ihren Einrichtungen CITEC und dem CoR-Lab. Der Exzellenzcluster kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) stellt auf der Hannover Messe das multi-modale mobile Assistenz- und Diagnostiksystem ADAMAAS vor.

Die intelligente Brille ADAMAAS gibt dezente Hilfestellung im Alltag. Foto: OWL GmbH/AdamskiDas ADAMAAS-System besteht aus einer intelligenten Brille, die durch unauffällige Hilfestellungen bei alltäglichen Handlungen den Menschen unterstützt. So kann die Brille Menschen mit Unterstützungsbedarf dabei helfen eine Kaffeemaschine zu bedienen oder ein Vogelhäuschen zusammen zu bauen. Interessierte Gäste können die Brille vom 24. bis 28. April auf dem Stand der Universität Bielefeld in Halle 16 (Stand A04) ausprobieren. Der Stand ist Teil der gemeinschaftlichen Ausstellungsfläche des Spitzenclusters it's OWL (Intelligente Technische Systeme in Ostwestfalen-Lippe).

Haushaltsübliche Netzwerk-Hardware wie ein Router oder ein Drucker funktionieren heutzutage oft auf Anhieb, weil zumeist nur ein einheitlicher Standard verwendet wird. In der Industrie ist das anders. Dort sind unterschiedliche Standards für die Vernetzung von Maschinen möglich, um beispielsweise harten Echtzeitanforderungen gerecht zu werden. Neue Technologien sollen die Vernetzung und Konfiguration von Maschinen in solch uneinheitlichen Umgebungen vereinfachen. Der adaptive Netzwerkknoten, der in dem „it’s OWL“-Clusterquerschnittsprojekt Intelligente Vernetzung entwickelt wurde, wird ebenfalls auf dem Stand der Universität Bielefeld als Teil von „Digital in NRW – Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand“ präsentiert. Das Gerät unterstützt beim Prinzip „Plug and Produce“; es soll nach dem Einstecken direkt für die Produktion genutzt werden können. Es erkennt die jeweilige Vernetzungstechnologie automatisch und konfiguriert die Hardware selbstständig.

Auf der Sonderfläche „Industrial Automation“ auf dem OWL-Gemeinschaftsstand zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsinstituts CoR-Lab (Forschungsinstitut für Kognition und Robotik) aktuelle Ergebnisse des Projekts „Flexible Montage mit integrierter interaktiver Robotik (FlexiMir)“. In diesem Kooperationsprojekt zwischen der Universität Bielefeld und der Harting Technologiegruppe werden Plug-and-Produce Konzepte für die Anwendung in der Robotik und Automatisierungstechnik erweitert. In dem auf der Messe präsentierten modularen Produktionssystem für die Kleinserienfertigung können mechatronische Komponenten dynamisch integriert und kombiniert werden. Ein kollaboratives Robotiksystem dient dabei als universelle Einrichtungs-, Handhabungs- sowie Montagekomponente und erlaubt die Teil- oder Vollautomatisierung von anspruchsvollen Produktionsprozessen. Die Anpassung an neue Aufgaben kann interaktiv durch den Maschinenbediener ohne aufwendige manuelle Programmierung durchgeführt werden. Neue robotergestützte Produktionsschritte integrieren sich dabei nahtlos in die prozessgesteuerte Laufzeitumgebung der Fertigungslinie.

Kontakt:

Alicia Weirich, Universität Bielefeld
Forschungsinstitut für Kognition und Robotik (CoR-Lab)
Telefon: 0521 106-67108
E-Mail: aweirich@cor-lab.uni-bielefeld.de

Weitere Informationen im Internet:

  • Informationen zu ADAMAAS: https://cit-ec.de/de/news/intelligente-brille-ersetzt-bauanleitung-fuer-vogelhaeuschen