CITEC gratuliert zu fünf erfolgreichen Dissertationen

Am CITEC wurden in fünf Forschungsgruppen Promotionsverfahren abgeschlossen

In den vergangen Wochen haben vier CITEC-Wissenschaftler und eine CITEC-Wissenschaftlerin erfolgreich ihre Dissertationen verteidigt. CITEC gratuliert herzlich und wünscht viel Erfolg für die Zukunft.

Christian Poth. Bild: Christian Poth/CITEC Christian Poths Dissertation trägt den Titel „Episodische visuelle Kognition: Implikationen für Objekt- und Kurzzeiterkennung“. Am 25. April 2017 hat er seine Doktorarbeit verteidigt. Poth verfasste seine Arbeit an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaften und arbeitet in der Forschungsgruppe Neurokognitive Psychologie, die von Professor Dr. Werner Schneider geleitet wird. Schneider begutachtete die Dissertation gemeinsam mit Privatdozentin Dr. Kathrin Finke. Hasha Ramachandran. Foto: Hasha Ramachandran/CITEC

Harsha Ramachandran verteidigte am 19. April 2017 seine Dissertation mit dem Titel "Short-term plasticity: a neuromorphic perspective". In der Arbeitsgruppe "Neuromorphe Systeme" von Prof. Dr. Elisabetta Chicca untersuchte Ramachandran die kurzfristige Plastizität in einem synaptischem Mechanismus. Im Rahmen seines Forschungsprojekts wurden Plastizitätskreise in einem Chip entworfen und hergestellt. Auf diese Weise wird versucht biologische Prinzipien für den Bau von künstlichen Nervensystemen nutzbar zu machen. Prof. Dr. Martin Paul Nawrot, Universität Köln und Dr. Chiara Bartolozzi, Italian Institute of Technology begutachteten seine Arbeit.

Alexander Schulz. Foto: Alexander Schulz/CITECAlexander Schulz hat am 31. März 2017 sein Promotionsprojekt mit Erfolg abgeschlossen. Seine Arbeit „Discriminative Dimensionality Reduction: Variations, Applications, Interpretations“ wurde von Professorin Dr. Barbara Hammer, Universität Bielefeld und Professor Dr. Paulo Lisboa, Liverpool John Moores University begutachtet. Der externe Gutachter Paulo Lisboa wurde per Videokonferenz aus Liverpool zugeschaltet. Derzeit arbeitet Alexander Schulz an dem CITEC-Forschungsprojekt "Towards Cognitive Control: Transfer Learning for Robust Steering of Myoelectric Devices" in Zusammenarbeit mit dem CD-Labor für die Wiederherstellung der Funktionen von Extremitäten der Medizinischen Universität Wien.

CITEC-Forscher Sebastian Zehe hat am 17. März 2017 erfolgreich seine Disputation abgelegt. Zehe schrieb seine Dissertation als Mitglied der Forschungsgruppen Kognitronik und Sensorik sowie Ambient Intelligence. Sebastian Zehe (zweite von rechts). Foto: Sebastian Zehe/CITECDas Thema seiner Dissertation lautet „BRIX₂ – A Versatile Toolkit for Prototyping and Education in Ubiquitous Computing“. Die Arbeit wurde von Professor Dr.-Ing. Ulrich Rückert und Dr. Thomas Hermann der Universität Bielefeld begutachtet.

Bereits am 10. Februar 2017 hat Franziska Schaller ihre Dissertation exzellent verteidigt. Ihre Untersuchung trägt den Titel „Abstraktheit ist relativ: Darstellung der kognitiven Verknüpfung von Bewegungsbeobachtung und Sprachverstehen anhand von Verhaltens- und EEG-Daten“. Sie arbeitet in der Gruppe Experimentelle Neurolinguistik, die von Professor Dr. Dr. Horst M. Müller geleitet wird. Müller hat die Dissertation gemeinsam mit Professorin Dr. Sabine Weiss begutachtet.

Franziska Schaller (zweite von Rechts). Bild: Franziska Schaller/CITEC

Den Vorsitz während der Disputation hatte Professorin Dr. Martina Hielscher-Fastabend. Schaller prüfte in ihrer Arbeit vor dem Hintergrund der embodied language theory inwieweit sich das Verstehen abstrakter Sprache mit motorischem Bezug, z.B. „Ich habe die Konsequenz gezogen.“ durch eine dem Sprachverstehen vorausgehende Aktivierung motorischer Kortexareale beeinflussen ließe. Es zeigte sich, dass diese Vorab-Aktivierung das Verstehen entsprechender Sätze erleichterte, was mit Beobachtungen hinsichtlich der Verarbeitung konkreter bewegungsbezogener Sprache, z.B. „Ich habe die Handbremse gezogen“ vergleichbar ist.

 

Allen gratulieren wir herzlich!