Ausstellung mit Fotos aus dem Exzellenzcluster CITEC

Janosch Boerckel präsentiert mit seinen prämierten Bildern die Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft

Fotos zwischen Dokumentation und Inszenierung, zwischen Fiktion und Realität: Was derzeit alles an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine erforscht wird, davon zeichnet der Fotograf Janosch Boerckel in seiner Arbeit „Nonplusultra“ einen bildreichen Querschnitt. Für die Arbeit erhielt Boerckel den Fotoaward „Gute Aussichten 2017/18”. Zu sehen ist eine Auswahl von Bildern im ersten Obergeschoss des CITEC-Gebäudes (Inspiration 1, 33619 Bielefeld). 

Janosch Boerckel hat für seine prämierte Arbeit „Nonplusultra“ unter anderem in CITEC-Laboren fotografiert. Foto: Janosch Boerckel Die Fotografien von Janosch Boerckel zeigen Roboter oder deren Einzelteile. Man sieht Laborsituationen mit und ohne Menschen, eine Ansammlung von Kugeln oder einzelne Minerale. Als ein „fotografischer Feldforscher" sieht sich Boerckel, der unter anderem im CITEC fotografierte. Auf der Spur nach dem Fremden stellt seine Serie „Nonplusultra” eine Momentaufnahme gegenwärtiger Forschungstätigkeit dar. „Meine Fotografien bleiben in ihrer Fremdartigkeit rätselhaft. Für die Betrachterin oder den Betrachter ist es nicht möglich, Bilder faktischer Wissenserkenntnis von jenen fiktiver Forschung zu unterscheiden”, sagt Boerckel.

Im CITEC-Gebäude hängt eine Auswahl an Bildern. Zu sehen sind die Arbeiten ebenfalls in einer Einzelausstellung bis zum 27. April in der Kommunalen Galerie des Kulturamtes (Kavalleriestr. 17, 33602 Bielefeld). Außerdem sind Bilder im Haus der Photographie (Deichtorhallen Hamburg) ausgestellt sowie in Hanoi, Vietnam, am Goethe Institut.

Weitere Informationen:
Zum Fotoaward: www.guteaussichten.org
Über die Arbeit “Nonplusultra”: http://blog.jennyrosemariemannhardt.de/janosch-boerckel-nonplusultra-katalogtext-fuer-gute-aussichten