Neurophysiologische Grundlagen kognitiver Kontrollprozesse

Vollständiger Titel: 
Neurophysiologische Grundlagen kognitiver Kontrollprozesse bei der Planung und Ausführung manueller Handlungen
Forschungsgebiet: 
A: Bewegungsintelligenz, D: Gedächtnis und Lernen
Dauer: 
15.03.1014 - 31.12.2018
Zusammenfassung: 

Dieses Projekt zielt darauf ab, unser Verständnis neuro-kognitiver Mechanismen manueller Handlungen und des Arbeitsgedächtnis (AG) zu vertiefen. Ereignis-korrelierte Potenziale bieten eine genaue Methode zur Untersuchung der räumlich-zeitlichen Eigenschaften der Hirnaktivität, die der AG-Leistung und manuellen Handlungen zugrunde liegt. Die neurophysiologische Architektur der gegenseitigen Einflüsse des AG und manueller Handlungen wird mit Hilfe eines Dual-Task-Szenario, das verschiedene Speicherprozesse beinhaltet (z. B. Enkodierung, Behalten & Abruf) sowie die Planung und Durchführung Greifbewegungen untersucht. Bisher ist noch nicht vollständig verstanden, wie das Gehirn eine robuste und scheinbar reibungslose Kontrolle unserer Hände sicherstellt während gleichzeitig komplexe kognitive Aufgaben ausgeführt werden können. Ein tieferes Verständnis des Zusammenspiels zwischen AG-Leistungen und manuellen Handlungen ist wichtig, da die Flexibilität manueller Handlungen den Kernaspekt einer schnellen und reibungslosen Interaktion mit anderen Menschen und auch mit technischer Ausrüstung (z. B. Werkzeuge oder Computer-Geräte) darstellt.