Angewandte Sozialpsychologie und Geschlechterforschung

 

Die Arbeitsgruppe "Angewandte Sozialpsychologie und Geschlechterforschung" unter Leitung von Prof. Dr. Friederike Eyssel erforscht sozialpsychologische Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion, sowie Determinanten und Auswirkungen von Geschlechterstereotypen, Sexismus, sexueller Objektifizierung und sexueller Belästigung.

 

*** Bitte beachten Sie, dass wir momentan nur per Email erreichbar sind. ***

 

Unter dem Schwerpunktthema psychologische Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion führen wir Forschung zur Evaluation, Akzeptanz und Nutzbarkeit von Robotern und technischen Systemen in Alltagskontexten durch – z. B. im Rahmen des VIVA- Projektes, in dem ein sozialer Roboter entwickelt wird, in intelligente Wohnumgebungen, Lehr- und Lernkontexten und Gruppeninteraktionen. Untersucht werden beispielsweise Einstellungen gegenüber Robotern und intelligenten Systemen, die wahrgenommene Qualität der Interaktion und das menschliche Verhalten während der Interaktion. Zudem identifizieren wir zentrale Faktoren zur Förderung der Akzeptanz neuer Technologien und der Steigerung der Nutzungsbereitschaft. Außerdem wenden wir etablierte Konzepte aus der Sozialpsychologie, z.B. Selbstoffenbarung oder einstellungsbezogene Ambivalenz, auf die Mensch-Roboter Interaktion an. Hiermit tragen wir zu einem besseren Verständnis der psychologischen Mechanismen gelingender Interaktion mit Technik bei.

Der zweite Forschungsschwerpunkt unserer Arbeitsgruppe widmet sich Geschlechterstereotypen, Sexismus, sexueller Objektifizierung und sexueller Belästigung. In diesem Forschungsschwerpunkt untersuchen wir Prädiktoren von sexueller Versachlichung. Hierbei betrachten wir Funktionen von sexueller Objektifizierung auf individueller, zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Ebene. Darüber hinaus untersuchen wir Motive für sexuelle Belästigung, u. a. die Rolle von Belästigungsmythen. Ein weiterer Teil unserer Forschung findet an der Schnittstelle von Psychologie und Linguistik statt untersucht mittels Eye Tracking wie geschlechterstereotype Sprache das Blickverhalten beeinflusst.

 

Unsere Forschungsthemen im Überblick

  • Messung und Veränderung von Einstellungen gegenüber technischen Systemen
  • Ethische Aspekte neuer Technologien
  • Soziale Kategorisierungsprozesse in der Mensch-Roboter-Interaktion
  • Evaluation sozialer Roboter
  • Psychologische Determinanten und Konsequenzen von Selbstoffenbarung in der Mensch-Roboter Interaktion
  • Ambivalenz in Einstellungen gegenüber Robotern
  • Determinanten von Anthropomorphisierung und Dehumanisierung
  • Einfluss von Geschlechterstereotypen auf die Sprachverarbeitung
  • Sexismus
  • Sexuelle Objektifizierung
  • Sexuelle Belästigung und Victim Blaming