Workshop: Communication

Workshop
Datum: 
02. September 2015 - 05. September 2015
Beginn: 
9:00
Ende: 
14:00
Raum: 
CITEC-Gebäude, 1.204

Establishing communication with low responsive patients

Kommunikation mit schwerst bewusstseinsgestörten Patienten - Ein mögliches Anwendungsfeld für Gehirn-Computer-Schnittstellen? ( Establishing communication with low responsive patients - perspectives for cognitive interaction technology)


Dieser Workshop wird vom 3. bis zum 5. Sep. an der Universität Bielefeld stattfinden. Gastgeber für diesen internationalen Workshop ist die Abteilung Affektive Neuropsychologie (Prof. Johanna Kißler) zusammen mit dem Bielefelder Exzellenzcluster  Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) (Prof. Helge Ritter).


Das generelle Ziel des Workshop ist es, Forscher und Fachleute der beiden Felder "schwerste Bewusstseinsstörungen" sowie 'Brain-Computer-Interfaces' zusammen zu bringen, um den Austausch zwischen beiden Forschungsfeldern zu fördern. Von einer verstärkte Zusammenarbeit erwarten wir sowohl Fortschritte für die Neurorehabilitation, als auch die Möglichkeit der Etablierung einer Kommunikationsmethode für Patienten mit schwersten Bewusstseinsstörungen.


In diesem Workshop wollen wir gemeinsam versuchen, die Möglichkeiten der neuesten Entwicklungen im Feld der Brain-Computer-Interfaces auszuleuchten. Besonderes Interesse liegt dabei auf der Frage, in wie weit diese Technologie geeignet ist jene Phasen bei Patienten zu erkennen, in denen sie 'Bewusstseins-Nah' oder bei Bewusstsein sind und in wie fern diese Technik helfen kann, das Auftreten dieser Phasen zu fördern, zu verlängern und zur Kommunikation zu nutzen.


Für diesen Workshop verfolgen wir insbesondere drei Ziele:
1) Öffentliches sowie wissenschaftliches Interesse an schwersten Bewusstseinsstörungen wecken und fördern
2) Darstellung und Austausch der neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen in beiden Feldern
3) Die neuesten technischen Entwicklungen in Bezug darauf ausloten, in wie weit sie geeignet sind, die Rehabilitation und Kommunikationsfähigkeit von Patienten mit schwersten Bewusstseinsstörungen zu fördern.