Vortragsreihe Gender-Effekte

Lecture
Datum: 
10. Dezember 2015
Beginn: 
16:00
Ende: 
17:30
Raum: 
1.204

Unsichtbares sichtbar machen: Gender und Diversity in der Informatik

Im Vortrag soll das Gender-Extended Research and Development (GERD) Model vorgestellt werden, das dazu dient, Gender- und Diversityaspekte in der Informatikforschung sichtbar zu machen.

Es zeigt auf, welche Fragen an welchen Stellen im Forschungs- und Entwicklungsprozess gestellt werden können. GERD benennt sog. Reflexionsbereiche, die sich an grundlegenden Konzepten der Gender- und Diversity-Studies orientieren. Diese thematisieren z. B. die Relevanz der Forschung, zugrundeliegende Werte und Annahmen sowie ihren potentiellen Nutzen.

Sie regen an zu reflektieren, welches und wessen Wissen in das Projekt eingeht, welche Sprache, Metaphern und Szenarien verwendet werden, welches Menschenbild die Technikgestaltung bestimmt und wie das Projekt hierarchische Strukturen im Anwendungskontext aufnimmt. So ermöglicht das Modell mit seinen umfangreichen Fragenlisten, die Vielfalt von Menschen, Kontexten und Wissensressourcen im  F&E-Prozess mit zu denken.

Bitte melden Sie sich online zur Veranstaltung an unter: Anmelden
oder per E-Mail: ewinkelmann@cit-ec.uni-bielefeld.de